Unter einem alten Baum, mitten im Wald, befand sich ein großer Ameisenhaufen. In diesem lebte ein großes Ameisenvolk. Die Ameisen taten täglich ihr Werk. Bauten Straßen auf dem Waldboden, kletterten den Baum hinauf, um all das im Wald zusammen zu tragen, was sie zum leben brauchten. Immer wieder trugen sie Material herbei, um den Ameisenhaufen höher und weiter aus bauen zu können. Zwei von ihnen stachen dabei besonders hervor. Egon war immer unterwegs. Und unterstütze das Ameisenvolk so gut er nur konnte. Während die andere, die Paul hieß, immer nur schlief und eigentlich zu gar nichts Lust hatte. Egon, der immer alles im Blick behielt, hatte Paul schon lange beobachtet und ging zu ihm.

„Paul, was ist nur los mit Dir? Den ganzen Tag bist Du in Deiner Ecke und hast zu gar nichts Lust.“ Paul sah Egon an: „Ach Egon, ich weiß nicht was los ist. Ich fühle mich nur noch müde. Wenn ich sehe wie fleißig die anderen sind, macht mich das total traurig. Ich schlafe dann lieber, um nicht zu sehen wie wenig ich für alle tun kann.“ Paul tat Egon total leid. Er überlegte: „Vielleicht kann ich Paul ja helfen? Aber wie?“ Während Egon weiter seine Arbeit tat, überlegte er, wie er Paul helfen könne. „Paul braucht eine Aufgabe.“ beschloss Egon. Kurzer Hand ging er zur Ameisenkönigin und erzählt ihr wie schlecht es Paul ging. „Was kann ich nur tun?“ sprach Egon.

„Gibt es irgendeine Aufgabe die Paul erledigen kann? Damit es ihm bald wieder besser geht?“ Die Königin überlegte kurz. „Am besten ist es, wenn Du mit Paul gemeinsam zu mir kommst. Wir werden zusammen einen Weg finden, um Paul zu helfen. Es gibt genug zu tun für alle hier. Da wird sich sicher eine kleine Aufgabe finden.“ Egon verließ die Königin wieder. Am nächsten Tag eilte er zu Paul, der wie immer am schlafen war. „Paul? sprach Egon leise. Er wollte ihn nicht erschrecken. „Paul, ich war bei der Königin. Sie wartet bereits auf Dich und will Dir helfen. Damit es Dir bald besser geht.“ Paul wachte auf und sah Egon verschlafen an. „Ich.. ich soll zur Königin? Warum?“ „Ja komm lass uns in Ruhe zu ihr gehen. Sie will dir nur helfen. Sicher hat sie eine kleine Aufgabe für dich. Damit Du dich nicht mehr so nutzlos fühlst.“ „Ja aber, ich weiß nicht ob ich das schaffen werde.“ erwiderte Paul. „Nun komm schon. Lass uns zu ihr gehen. Vom nichts tun, wird es dir nie besser gehen.“ Egon ließ nicht locker.

Von GPoe

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