Tim wurde ganz schlecht als er sah, wie die Katze den Schrank zugerichtet hatte. Er bemerkte auch, dass die Toastscheibe nicht mehr im Toaster war. „Hoffentlich ist den Mäusen nichts passiert“ dachte er. „Mama ich glaube ich geh in mein Bett. Ich bin sehr müde.“ und damit war er auch schon verschwunden. Kaum oben angekommen hört er wie die Mutter schrie: „Ieee eine Maus.“ Sie hatte den Vorratsschrank geöffnet um nach zu sehen, warum Mimmie so gekratzt hatte.

Der Junge rannte die Treppen herunter. Direkt zum Schrank. Er sah Gerda, die ihn verdutzt ansah. Mama wo denn? Ich sehe keine Maus.“ Er gab Gerda ein Zeichen das sie sich wieder verstecken sollte. Was diese auch tat. „Na da“ rief die Mutter wieder. Nun war auch der Vater herzu gekommen.

Was habt ihr beiden denn nur?“ „Ach nichts Papa, Mama hat nur eine Maus gesehen, wo gar keine war.“ Er lächelte seinen Vater an, der allerdings schallend lachte. Tim ging nun endgültig in sein Zimmer. Ein wenig später gingen auch die Eltern ins Bett. Der nächste Tag fing für Tim sehr zeitig an. Es war Wochenende. Seine Eltern schliefen noch. Das erste was er an diesem Morgen tat war nach den Mäusen zu sehen. Die waren aber alle noch da. Tim ging zunächst in die Scheune und schaufelte die Ecke vom Heu frei, die er sich für die Mäuse ausgesucht hatte.

Er überlegt: „Irgendetwas muss ich finden, was aussieht wie eine kleine Höhle.“ Mit dem Gedanken verließ er die Scheune wieder. Er musste sich beeilen, denn er wollte fertig sein, eh seine Eltern auf wachten. Er wusste, dass sein Vater kleinere ausgehöhlte Baumstämme hinter der schöne hatte, die er längst vergessen hat. Also lief er hinter die Scheune und wurde fündig.

Er zog einen kleineren breiten Baumstumpf hervor der in sich fast ausgehöhlt war. Das Innere des Stumpfes selbst war fast verschwunden. Nur noch ein kleiner Rest stützte die morsche Baumrinde. Seitlich entdeckte Tim ein Loch welches nach hinten weg ging. Dieses sah von vorn wie ein kleiner Tunnel aus. „Genug Platz für die Mäuse.“ dachte Tim und trug den Baumstumpf in die Scheune. Und er hatte Glück. Der Baumstumpf war wie geschaffen für die frei geschaufelte Ecke. Schnell deckte er ihn mit Heu ab. „Ich muss alles noch vor der Katze schützen“. Mit dem Gedanken ging er erneut um die Scheune herum, holte sich noch ein paar Bretter, die er um den Baumstumpf legte. Anschließend verdeckte er alles noch einmal mit Heu. Nur einen kleine Tunnel lies er frei, der als Eingang für die Mäuse gedacht war.

Von GPoe

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