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Die 4 Birken – Das Tor zu einem Tümpel

Julian und Emely sind Geschwister. Sie wohnen mitten in einer Großstadt in der es sehr laut ist. Manchmal, wenn die beiden viel Zeit haben machen sie sich auf den Weg zu einem längeren Spaziergang. Immer wieder entdeckten sie neues.

Obwohl der Herbst bereits damit begonnen hatte, die Blätter der Bäume bunt ein zu färben, war es sehr schön draußen. Die Sonne schickte ihre letzten warmen Sonnenstrahlen auf die Erde hinab. „Julian“ sprach Emely. „Wollen wir wieder los ziehen?“ Julian war von der Idee begeistert und sie zogen los. Sie fuhren einige Haltestellen mit dem Bus und liefen eine Straße hinab. Diese führte sie auf eine Wiese und an einer Gärtnerei vorbei. Julian schaute in den Himmel. „Sieh nur, was für schöne Wolken am Himmel sind. Und wie die Sonne ihre Strahlen hindurch schiebt.“ Die Sonnenstrahlen sahen wie gemalt aus.

Nach einer ganzen Weile kamen die beiden erneut auf eine Straße. „Julian wo wollen wir lang gehen? Links herum oder recht herum?“ Julian sah sich um und entdeckte am Wegesrand vier Birken und eine kleinen Weg, der unter den Birken entlang ging. „Emely schau mal. Die Birken.“ Julian sah nach oben. „Sie sehen aus wie ein Tor“. Die Birken ragten sehr hoch. Zwei dieser Birken standen rechts, die anderen zwei links. Emely stellte sich in die Mitte und sah nach oben. Noch immer hatten die Birken ihre Blätter, dennoch konnte man den strahlend blauen Himmel und die Wolken von unten sehr gut sehen. Das lag daran, dass die Birken sehr vertrocknet aussahen und die Blätter herab hingen. Seit Tagen hatte es nicht mehr geregnet.

Julian, der inzwischen neben Emely stand und ebenfalls nach oben blickte sprach: „Sieh mal. Der Weg geht weiter. Es scheint so, als hätten wir ein kleines Waldstück entdeckt. Lass uns da einmal hinein gehen.“ „Meinst du wirklich?“ erwiderte Emely. „Ach komm, hab keine Angst. Uns passiert schon nichts.“

Während Julian die Führung übernahm, lief Emely ihm schweigend hinterher. Sie waren noch gar nicht weit gegangen, als Emely ihr Schweigen plötzlich brach. „Julian sieh mal da. Da ist Wasser.“ Sie lief los. Julian lief ihr nach. Es war ein kleiner Tümpel, der sich vor ihnen ausbreitete.